CD-Rezension: Lily Allen – It’s not me, It’s you

41SshfPZipL._SS400_ Sie hatte es nicht leicht die letzten Monate, die 23-jährige Lily Allen. Sie musste eine Fehlgeburt durchmachen, hatte jetzt vor kurzem Stress mit Katy Perry und hat trotz ihres riesigen Erfolges mit ihrem letzten Album keinen Britaward abgeräumt. Doch vielleicht klappt es jetzt. Mit “It’s not me, it’s you” will sie jetzt durchstarten.

Und das Album ist durchaus vielversprechend. Soviel vornweg: Es besteht auf der einen Seite aus den positiven Seiten der Lily Allen und kann somit ein paar Elemente aus dem letzten Album wieder mit hervorbringen. Doch es entpuppt sich bei der britischen Sängerin auch eine nachdenkliche Seite.

Sie denkt unter anderem in der ersten Single “The Fear” über ihre Rolle im Showbusiness nach und welche Erfahrungen sie bis jetzt dort bekommen hat. Die CD läuft derzeit auf sämtlichen Radiostationen hoch und runter. Das ist aber vollkommen berechtigt, denn sie hat Ohrwurmpotenzial, wie viele Tracks auf dem Album. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Tracks billig produziert sind. Sie kommen sehr synthesizerlastig her, was dem Sound eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Interessant sind die verschiedenen Musikstile und auch die Anleihen aus anderen Songs, die in dem Album verarbeitet werden. So findet sich mit “Not Fair” ein countryähnlicher Track, der deswegen aber keineswegs in die Schlagerrichtung abdriftet. Aber auch ein leicht chansonträchtiger Titel findet sich mit “Never gonna happen” auf der Scheibe. Bei “He wasn’t there” kommt sogar ein kleines bisschen Nostalgie auf. Hier singt Lily auf ein leicht swingiges jazziges Stück. Geklaut wurde auch kräftig. So sampled sie auf ihrem Album unter anderem von den Carpenters(Close to you). Diese Melodie verarbeitet sie zu einem Track, der eher auf das Gegenteil hinweist. Trotzdem ist der Track empfehlenswert. Noch weiter heraus stellt sich die Klauerei bei einem anderen Track: Who’d have known klingt im Refrain wie eine 1:1 Kopie von Take That’s Let it Shine aus dem Album Beautiful World. Trotzdem tut das der Tatsache keinen Abbruch, dass es sich bei “It’s not me, it’s you” um ein gutes Album handelt. Damit kann sie ihrer vermeintlichen Lieblingsfeindin Katy Perry hunderprozentig paroli bieten. Also von mir ein ganz klares: Daumen hoch.

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das Album bei Last FM anhören

Ältere Alben und die neue Single “The Fear” findet ihr hier:

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0 Antworten auf CD-Rezension: Lily Allen – It’s not me, It’s you

  1. Markus sagt:

    Sie ist ein richtig talentvolles Mädchen, sie gefällt mir gut! Wünsche viel Erfolg auch weiterhin!

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