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Der Fall Madeleine Mc Cann wird zu den Akten gelegt

Es ist vorbei. Ab sofort wird niemand mehr nach Madeleine Mc Cann suchen. Zumindest nicht offiziell. Nach 15 Monaten beenden die portugisischen Beamten ihre Suche nach der 4(mittlerweile 5) jährigen. Sie wurde im letzten Jahr aus einem Ferienhaus in Portugal entführt, während die Eltern in einem naheliegenden Restaurant zu Abend aßen.

Für einiges an Zündstoff hat der Entführungsfall gesorgt. Schließlich haben die Mc Canns einen eigenen Spendenfond eingerichtet, eine riesige Internetkampagne gestartet und viele berühmte Menschen(darunter auch den Papst) getroffen. Gebracht hat es nichts. Maddie ist weiterhin wie vom Erdboden verschluckt. Mittlerweile gehen die Behörden von einem sicheren Tod des Kindes aus. Maddie könnte in einem naheliegenden See geworfen sein oder ähnliches.

Während des Falls wurden aber auch die Eltern kritisiert. Ihre große Kampagne sei eine Abwehrhaltung, die zeigen könnte, dass sie selbst die Schuldigen sind. Deshalb wurden ab September 2007 die Eltern verdächtigt, ihr eigenes Kind umgebracht zu haben. Der Grund für dieses Vorgehen könnten dabei Probleme mit dem Kind gewesen sein. Aber auch dieser Vorwurf ließ sich nicht bestätigen. Nirgendwo konnte eine Spur der kleinen Maddie gefunden werden und so landet auch dieser Fall in den Akten der Polizei. Erreicht wurde damit am Ende nur, dass Menschen daran erinnert werden, intensiver die Augen offen zu halten.

 

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