Macht MeinVZ das Studi für Werbekunden unbrauchbar?

Seit einigen Monaten ist der dritte Netzwerkableger der Holtzbrinckgruppe jetzt online. Zahlreiche Nutzer haben schon gewechselt und viele neue Nutzer haben sich auch durch den zielgruppengerechten Auftritt des MeinVZ gefunden. Mittlerweile hat das Netzwerk 1 Million Nutzer.

Allerdings gibt es jetzt etwas, dass für Werbekunden des StudiVZs nicht so ansprechend sein dürfte: Die PI’s(also die Page Impressions) sind um ganze 25 Prozent eingebrochen. Gut das MeinVZ ist eine Erklärung dafür. Eine weitere ist außerdem der Launch von Facebook in Deutschland. Denn tatsächlich sind viele Nutzer von StudiVZ zu Facebook gewechselt. Noch ist es nicht die Mehrheit, aber offenbar scheint es bei den Page Impressions bei StudiVZ schon was auszumachen.

Der Grund könnte aber auch im Wetter liegen. Schließlich haben wir aktuell Sommer und damit sinkt der Nutzungsgrad von Onlineanwendungen stetig. Es könnte aber auch mit den Nutzungsmöglichkeiten von Studi, Schüler und MeinVZ zusammenhängen, die im Vergleich zu anderen sehr eingeschränkt sind. Fotos hochladen, Nachrichten schreiben und Gruscheln wird vielen vielleicht nicht mehr reichen. Vielleicht wünschen sich die Leute mittlerweile auch, dass sie auf ihrem Profil auch Videos präsentieren können(wie es Facebook kann) oder Anwendungen hinzuzufügen. Vielleicht sind aber auch ständige Wartungsarbeiten daran Schuld. Denn ein Einbruch von 25 Prozent sind nicht allein mit dem Sommerloch zu erklären. Was meint ihr? Ist Deutschland grad am Wechseln?

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