Wir leben in einer wirklich multimedialen Welt. Es ist mittlerweile möglich, viele Quellen zu konsultieren, wenn man einem bestimmten Sachverhalt auf den Grund gehen will. Viele Leute finden sich dadurch überfordert, anderen bietet es die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. An der Anzahl der Informationen die man konsumiert entscheidet sich auch weitgehend die politische Richtung, die ein Mensch bei der nächsten Wahl geht.
Bei den Jugendlichen findet heute weitgehend eine Radikalisierung statt, weshalb frischgebackene 18-jährige meistens eine sehr radikale Art und Weise haben, zu wählen. Viele wissen nicht, was sie wählen, welche Ideale sie damit vertreten. Auch die Tragweite kann von vielen nicht eingeschätzt werden. Tatsache ist: Nur 8 Prozent der deutschen Bevölkerung machen sich wirklich kundig, wen es sich lohnt zu wählen. Für die Jugend und Erwachsene bis 35 macht aber mittlerweile das Internet einen wichtigen Teil der Wahlentscheidung aus. Neben den oberflächlichen Meinungsmachen bestimmter deutschen Medien, gibt es so die Möglichkeit, sich mehrere Quellen zu Gemüte zu führen. Und nicht wenige machen davon Gebrauch. Das ist natürlich auch wieder größtenteils die etwas gebildetere Bevölkerung, aber dennoch gibt es sie. Die Erklärung dafür, dass die Volksparteien mittlerweile immer mehr verlieren, ist sicherlich auf die eine Art und Weise damit zu rechtfertigen, dass eine öffentliche Ausschlachtung der Politik in den Medien geführt wird. Federführend dabei natürlich die Bild. Doch der Trend für die kleinen Parteien der FDP und der Grünen könnte zeigen, da ja über sie nicht soviel verbreitet wird, dass sich einige Leute kundig machen. Denn während man früher nur ab und zu mal was über die Parteien mitbekommen hat(lediglich bei Parteitagen) gibt es jetzt die Möglichkeit durch Weblogs, Podcasts und auch einzelne Zeitungen die Möglichkeiten mehr über die Parteien rauszufinden. Das macht natürlich nicht die Masse der Bevölkerung, aber ein nicht zu verachtender Teil ist es schon. Die anderen Teile lassen sich dann wirklich von den Massenmedien Fernsehen, Radio und Zeitung beeinflussen. Vielleicht auch durch das eine oder andere radikale Werbeplakat. Wenn die Bevölkerung der gut recherchierenden aber noch zunimmt, so gibt es zumindest noch eine Hoffnung für die gerechte Demokratie in Deutschland.
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