Viele von euch kennen noch diese lustigen Viren, die sich innerhalb von E-Mails als angebliche Rechnung versteckten und bei vielen Menschen für einen Virenbefall gesorgt haben. PDF Dateien sind für viele Menschen ein hohes Sicherheitsrisiko und die vermeintlich geschlossenen Sicherheitslücken wurden schnell durch neue Probleme wieder geöffnet. Angriffe auf das System mittels einer PDF Dateien waren gewissermaßen Alltag. Jetzt soll sich das mit einer Übergangslösung zumindest vorübergehend ändern. Die Lösung, die Adobe gefunden hat ist eine sogenannte Sandbox. Das ist gewissermaßen eine Art Schutzhülle, die den Acrobat Reader vom System nahezu unabhängig laufen lässt. Damit lassen sich dann Angriffe auf das System bzw. Zugriffe auf die Registry unterbinden.
Die von Adobe verwendete Sandbox soll auf einer von Microsoft programmierten Variante basieren, die sonst auch beim Office 2010 zum Einsatz kommt. Damit bietet sich die Möglichkeit, zumindest ein bisschen sicherer zu werden. Die endgültige Variante soll es aber dennoch nicht werden. Schließlich lässt sich auch eine Sandbox mit bestimmten Mitteln leicht umgehen. Dennoch dürften zumindest vorübergehend einige der Kritiker verstummen. Dennoch, das Problem ist nicht gelöst und Adobe tut gut daran, zeitnah eine Lösung zu präsentieren.