Vodafone startet Joyn–Ein Zukunftsmodell?

JoynIhr wisst sicher noch, dass ich zu Vodafone nicht unbedingt das beste Verhältnis habe. Dennoch verfolge ich natürlich die Innovationen, die durch das Unternehmen veröffentlicht werden nach wie vor. Der neuste Coup des Unternehmens ist vor kurzem gestartet: Joyn. Dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, der Smartphone Nutzern einen Ersatz zur SMS bieten soll. Das Modell beschreibt nicht nur ein Programm zum Nachrichten versenden, sondern auch zur Videotelefonie über das Mobilfunknetz. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist Joyn allerdings nicht kostenlos, sondern Bestandteil der Datenoptionen des Anbieters.


Chatprogramm in Datenoptionen von Vodafone nutzbar

Das Programm lässt sich derzeit kostenlos über die Datenoptionen von Vodafone quasi kostenfrei nutzen. Auch mit Hilfe von Discounter SIM Karten ist der Client herunterlad- und nutzbar. Allerdings sollten sich Nutzer vorher beim Mobilfunkbetreiber über mögliche Kosten informieren. Der Client ist derzeit für Smartphones ab Android 2.2 verfügbar. Eine iPhone Version sowie eine Version für Windows Phone 7 soll im Herbst folgen. Das Herunterladen von Joyn ist derzeit auf das Vodafone Netz beschränkt. Auf der Internationalen Funkausstellung wurde Joyn auch bereits für das Netz der Telekom präsentiert. Neben der herunterladbaren Version soll Joyn in Zukunft standardmäßig in die Systeme der Smartphones integriert werden. Wer auf der Suche nach einem neuen Mobilfunkvertrag ist und Joyn gleich mitnehmen möchte, der kann ja gleich zu Vodafone greifen. Über ein Gutscheinportal, hier zum Beispiel, kann der Einstieg erheblich günstiger gestaltet werden.

Joyn: Eine ernsthafte Konkurrenz zu WhatsApp und Yuilop?

Eine Frage, die sich für viele Experten stellt ist, ob sich Joyn flächendeckend durchsetzen können wird. Derzeit bietet das System abgesehen von der nativen Integration in die wichtigsten Smartphonesysteme keinen wesentlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Jedoch könnte genau das sich zum Vorteil für das System entwickeln. Für Nutzer ist es schließlich ein zusätzlicher Aufwand, eine App herunterzuladen und zu installieren. Auf der anderen Seite besitzt die Konkurrenz wie Yuilop oder WhatsApp bereits eine feste Nutzerbasis, dank derer eine Art viraler Effekt entstanden ist. Was für die Durchsetzung definitiv wichtig ist: Alle Mobilfunkanbieter müssen mitziehen. Derzeit sind lediglich die Telekom, Vodafone und O2 dabei, wobei O2 bisher noch keinen offiziellen Startschuss angekündigt hat.

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Über Christoph Till

Christoph ist schon seit langem in den Medien aktiv. Bereits mit 14 fing er an für die Sächsische Zeitung zu schreiben. Mit 18 startete er dann seinen eigenen Podcast. Zwei Monate nach den ersten Gehversuchen gründete er die Website “Daily Pod” und beschloss täglich zu podcasten. Wenig später folgten zwei Wochen Formatradio beim Ausbildungsradio, sowie ein Praktikum bei LandesWelle. Bis Ende 2010 war er bei LandesWelle angestellt. Im Jahr 2011 wechselte er dann zu Hitradio RTL und machte dort redaktionelle Arbeiten. Außerdem war er in der Morningshow für einige Zeit der Verkehrsmann. Heute beliefert zudem bis heute das Internetradio Quu.FM mit aktuellen Beiträgen aus dem Netz. Bei dailypod.de kümmert er sich um die Themen Politik, Wirtschaft, Computer/Internet und Kultur(Musik/Medien).

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